Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren – Der Familienwanderweg

Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren

Das kleine Geschwisterchen der langen und wunderschönen Traumschleife „Kupfer-Jaspis-Pfad“ ist unlängst neu entstanden, hört auf den Namen Traumschleifchen „Fischbacher Kupferspuren“ und den möchten wir euch in diesem Beitrag vorstellen. Wir wollten den einfach mal schnell an einem Nachmittag gehen, aber das funktionierte hier nicht so richtig! Warum das so ist – das liest du in diesem Blogpost.

Facts

Art: Rundwanderweg
Name: Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren
Region: Soonwald, Rheinland-Pfalz
Start/Ziel: Parkplatz Kupferbergwerk Fischbach
Länge: 4,2 km
Anstieg: Meter
Abstieg: Meter
Dauer: ca. 4,5 Stunden
Betreiber: Edelsteinland Idar-Oberstein/Herrstein

komoot-Karte

Wegemarkierung

Das altbekannte Zeichen der Traumschleifen aber für die Premium-Spazierwanderwege mit der Beschriftung „Traumschleifchen“, darunter steht der Name der Schleife, in dem Fall „Fischbacher Kupferspuren“



Start

Es sind zwar nur knapp 4,5 Kilometer, aber die sind sehr nicht ohne!
Die Maskottchen des Weges Kupfi-Maus und Geisti sind auf den zum Teil schmalen Pfaden immer dabei und erklären den Wandernden etwas zum Thema Kupfer und über das Leben der Bergleute damals. Startpunkt ist am Historischen Kupferbergwerk Fischbach, ein Besuch hier ist übrigens sehr empfehlenswert.


Interessantes zum historischen Kupferbergwerk: Kupferbergbau wurde in Fischbach nachweislich bereits vor 500 Jahren betrieben. Im Nahetal bei Fischbach an der Deutschen Edelsteinstrasse, wenige Kilometer von Idar-Oberstein entfernt, befand sich bis in die Napoleonische Zeit eines der größten und bedeutendsten Kupferbergwerke im westlichen Deutschland. Wenn auch das „Bergwerk im Hosenberg“ von der Fördermenge eher im Schatten der Kupfergruben Tirols und Ungarns stand, so war doch die Qualität des hier erzeugten Kupfers unerreicht.
Aus der großen Zahl der in Deutschland entstandenen Schaubergwerke ragt das Kupferbergwerk bei Fischbach dadurch heraus, dass hier ein Bergwerk im ursprünglichen mittelalterlichen Zustand besichtigt werden kann. (Quelle: http://www.besucherbergwerk-fischbach.de)



Was wir hier schon auf Anhieb richtig klasse finden: das Besucherbergwerk bietet auch einen barrierefreien Zutritt. Dies ist ein separater Teil des Bergwerks, der Erbstollen, komplett mit Handläufen und für den Zugang mit Hilfsmittel geeignet. Toll, oder?
Wir wollten uns nun allerdings auf den Weg machen, aber was war das?
Eine Möglichkeit, ein albernes Selfie zu machen, das können wir nicht ungenutzt lassen… Ein Bild mit den Protagonisten der Tour, Kupfi-Maus und Geisti.
Erkennt ihr sie? :-D
Spaß muss sein…



Der Hosenbach

Zuerst folgen wir dem Zuweg an der Straße K 30. Nach etwa 400 Metern wandern wir über eine Brücke, die über den Hosenbach führt. Dieser ist mit einer Länge von 13,5 km zwar nicht lang, aber doch der wichtigste Nebenfluss des Fischbachs. Er entspringt bei Griebelschied und in Fischbach mündet er in den Fischbach. Dabei durchfließt er im Hosenbachtal ein Naturschutzgebiet, das FFH Gebiet „Obere Nahe“ und ein Vogelschutzgebiet.



Schon hier beginnen Kupfi-Maus und Geisti ihre Erklärungen auf großen Infotafeln. Die Begrüßung ist sehr nett, sie findet am Christianstollen statt.
Ein paar Meter weiter gehts schon ins Eingemachte, „Was ist Kupfer?“ lautet die Frage. Die Erklärungen sind in einfacher Sprache, wir denken, dass Kinder ab einem Alter von 6 Jahren dies sehr gut verstehen können.
Die spannenden Informationstafeln und die Höhlen, die es zu entdecken gilt, lenken an manchen Stellen auch einfach vom steilen Weg ab :-)
Im weiteren Verlauf wird das Thema Trockenmauer wird aufgegriffen an einer Stelle, wo Reste einer jahrhundertealten Trockenmauer zu sehen sind.



Begegnungen

Bergauf geht es auf dem Traumschleifchen nun, vorbei an einem Wasserfall, wo es sich auf Bänken hervorragend rasten lässt. Die Traumschleife „Kupfer Jaspis Pfad“ begegnest du an dieser Stelle auch nochmal. Sie ist die längste aller 111 Traumschleifen. Sportlich geht sie 774 Meter hinauf und hinab. Auch da spielt der Bergbau, Kupfer und natürlich Jaspis eine Rolle. Wer also weitere Informationen und ein paar mehr Kilometer möchte, der sollte sich diesen Weg anschauen. Auch die Etappe 13 des Saar-Hunsrück-Steigs von Idar-Oberstein nach Herrstein geht hier entlang – genau wie der Hildegard-von-Bingen Pilgerwanderweg.
Es muss schon besonders schön sein, wenn sich eine solche illustre Auswahl an Qualitätswegen trifft…



Auch die folgende Passage geht hinauf, da der Weg aber insgesamt kurz ist, kann man sich genügend Zeit lassen.
An der höchsten Stelle der Strecke lohnt sich das Umdrehen und Zurückschauen – ein toller Ausblick! Ausruhen kann man hier auch sehr gut, es gibt schöne Mögel zum Rasten mit wundervollem Blick in den Soonwald.
Nun geht es einen Augenblick oben auf der Ebene entlang. Felder, Wiesen, Weiden – idyllisch ists und so ganz anders als noch eben im Wald.



Der Rückweg ist dann zum Teil steil, gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich.
Man kann auf weiteren Informationstaflen etwas über ein verstecktes Bergwerk erfahren, den Tagebruch und das Bergbaudorf Fischbach.

Über den Hosenbach geht es schließlich wieder zum zurück zum Parkplatz am Kupferbergwerk, wo auch eine Einkehr möglich ist (Öffnungszeiten beachten).



Geocaching

An die Freunde des Geocaching wurde auf diesem Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren gedacht: Der Geocache „Glück auf!GC4CM9E ist ein Multicache, der sich über 10 Stationen entlang des Weges erstreckt. Den haben wir uns an dem Tag nicht angeschaut, aber vielleicht schaffen wir es nochmal.


Fazit

Eine kurzweilie und interessante Runde ist dieses Traumschleifchen Fischbacher Kupferspuren. Wir können und gut vorstellen, dass Kinder ab 6 Jahren sehr viel Freude mit Kupfi-Maus und Geisti haben.
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, es gibt einige schmale Pfade, auf denen es rutschig werden kann.


Weiterführende Links

Anitas Flora und Fauna

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*