Vitaltour Kuckucksweg – Wiesen, Wälder, Weinberge im bunten Herbst

Premiumwandern im Naturpark Soonwald-Nahe

Mittlerweile wissen in unserer näheren Umgebung wohl alle, dass wir gern und viel Wandern.
Und wir bekommen Tipps von lieben Freunden, was wir uns unbedingt mal anschauen sollten.
Auch werden uns Zeitungsausschnitte zugesteckt mit Touren in ganz Rheinland-Pfalz.

Und nun ist es an uns, all diese Wege zu gehen und unser Feedback zu geben. Wir haben viel zu tun!

In der Rhein-Hunsrück-Zeitung gibt es eine Rubrik, in der (wir glauben) in loser Reihenfolge, da werden kürzere oder längere Wandertouren vorgestellt. So auch die Kuckuckstour bei Hergenfeld.
Anita fährt öfter beruflich in der schönen Gegend herum – und so hatten wir viele Gründe, dort einfach mal zu wandern.
Es erwartete uns eine 3W-Wanderung: Wiesen, Weinberge und Wälder.
Lasst euch überraschen.

Übersicht

Dauer: 1:48 Stunden
Länge: 7,82 km
Höhenmeter: ↑ ↓ 170 Meter

Zertifiziert seit 2012 mit dem Deutschen Wandersiegel mit 67 Erlebnispunkten

komoot

Die Anfahrt

Wir fahren nach Hergenfeld, etwa 40 Minuten von Michelbach entfernt. Dort gibt es einen Sportplatz mit einem Parkplatz, wo wir das Auto parken. An diesem herrlichen Tag sind viele wandern, der Parkplatz ist gut gefüllt.
Schon der Hinweg durch die herbstlichen Gegend ist wunderschön. Wenn wir nicht hätten wandern wollen, hätten wir unsere Speicherkarten schon auf dem Weg komplett füllen können. Aber wir hatten ja noch etwas vor.

Der Einstieg

… befindet sich direkt am Sportplatz. Hier befindet sich eine Informationstafel und Flyer für die Tour. Das fanden wir sehr praktisch.
Wir wandern die Tour im Uhrzeigersinn und starten bei aufziehendem Nebel.

Die Markierung

… ist ein weißes Schild mit lila Soonwald-Logo oben rechts, dem Kuckuck in der Mitte, der Bezeichnung Vitaltour Kuckucksweg darunter und eventuellen Richtungs-Pfeilen. Das Deutsche Wanderinstitut sagt dazu: “Die Markierung ist mit Liebe und Sachverstand durchgeführt worden und garantiert das sichere Auffinden des Weges in beiden Laufrichtungen.” Auch wir haben uns nicht verlaufen 🙂

Der Nebel kommt

Zu Beginn laufen wir immer am Waldrand entlang und haben dabei nach rechts einen wundervollen Blick weit in das Land. Die Bäume sind so schön bunt, die Sonne strahlt (noch) und wir wandern leichtfüßig daher. Natürlich mit einigen Päuschen, es muss einfach alles festgehalten werden.

Farbenfroher Wald
Wohl das letzte Mal 2017 kurzbeinig und -ärmelig unterwegs.

Nach etwa 800 Metern biegen wir nach rechts ab, gehen zwischen Feldern hindurch. Es ist hügelig hier, aber sanft hügelig.

Vereinzelt stehen Bäume auf den Feldern, wunderbare Fotoobjekte… Bäume haben etwas ganz besonderes. Diese Formen – keiner ist wie der andere, jeder Baum ist anders.

Wir durchschreiten das Tal und langsam ziehen die oben angesprochenen Nebel auf. Sie hüllen uns förmlich ein, wir sehen, wie er sich über die Wiesen anschleicht, um uns dann zu umzingeln.

Der Nebel umzingelt uns

Im Wald wird Nebel oft geschluckt von den Bäumen, hier auf dem freien Feld gab es dazu keine Chance. Wieder oben angekommen lichtet er sich allmählich wird uns aber an diesem Tag nicht mehr vollständig verlassen. Deswegen haben wir auch den bis zum Donnersberg reichenden Ausblick nicht genießen können.

Anita im Nebel

Wieder wandern wir entlang einem Waldrand, vorbei an Viehwiesen, haben einen tollen Blick auf Hergenfeld und kreuzen nach etwa 1,8 Kilometern die Soonwaldstraße.

Blick nach Hergenfeld
Die Weinberge

Ab jetzt wird es richtig bunt. Wir kommen zu den im Herbst wunderbar schillernden Weinbergen. Diese Farbenvielfalt ist einfach überwältigend.

Das Weinlaub gibt alles an Farben

Wir wandern durch die Weinberge “Am Himmelberg” und “Am Mayen” und unsere Augen können sich fast nicht satt sehen. Hier und da hängen sogar noch Träubchen an den Reben, aber sie sind nicht mehr genießbar – schade. Im weiteren Verlauf sehen wir, dass es hier noch eine Vitaltour gibt, sie heißt: “Stein, Wein und Farbe”. Klingt auch sehr interessant. Diese Vitaltour beginnt bei Wallhausen ganz in der Nähe und ist 11 Kilometer lang.

Unser weiterer Weg macht deutlich, warum der Kuckucksweg ein beliebter Kurzwanderweg ist. Wir kommen vorbei am Limbach, durchlaufen das wunderschöne Mischwaldgebet Limbachtal, das bunte Laub fasziniert uns sehr.

Diese Tour macht uns froh. Sie hat alles, was das Wanderherz begehrt, vom sportlichen Aspekt abgesehen. Es gibt wenige Steigungen, die Wege sind gut begehbar, meistens Wiese, Waldrand oder Waldboden. Zu 75% besteht der Premiumwanderweg Kuckucksweg aus Wegen mit natürlichem Untergrund.

Wir gelangen nach knapp 3 Stunden wieder am Sportplatz an. Hinter uns liegt eine sehr abwechslungsreiche, bunte und sympathische kurze Wanderung. Wir trafen unterwegs einige Wanderer, diese Vitaltouren sind eben beliebt. Und nach dem Erwandern dieser wissen wir auch warum.

Fazit

Die Vitaltour Kuckucksweg rund um Hergenfeld ist eine abwechslungsreiche, schöne Tour. Sie ist nicht anstrengend, hat wenige Steigungen, es können (ohne Nebel) wunderbare Aussichten erhascht werden.
Der Weg führt über Wiesen, durch Weinberge und Wälder, kurzzeitig am Limbach entlang. Wir empfehlen dir ganz klar, diese Tour im Herbst zu laufen, denn uns haben die Färbungen so gut gefallen! Aber auch im Frühjahr oder Sommer ist es hier gewiss sehr schön.

Impressionen

Weitere Informationen

Der Kuckucksweg auf den Seiten der Ortsgemeinde Hergenfeld

Der Kuckucksweg auf den Seiten des Deutschen Wanderinstituts

Neue Rubrik: Anitas Pflanzen- und Tier-Show

Ihr wisst ja, dass Anita gern und viel Pflanzen und Tiere ablichtet. Ab jetzt stellen wir euch diese Fotos am Ende eines jeden Beitrags vor.

Warum?

Eine Frage triebt uns um, warum heißt diese Tour Kuckucksweg? Im Netz haben wir darüber nichts gefunden, vermuten können wir, dass es hier viele dieser Vögel gibt? Vielleicht weißt du etwas mehr? Dann schreib uns doch einen Kommentar 🙂

Wir freuen uns, dass du wieder dabei warst.

Bis zum nächsten Post oder schau bei facebook, instagram und twitter rein, da liest du noch einiges mehr…

 

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