Heute mal ein Seitensprung beim Wandern – Felsen.Fässer.Fachwerk.

Es beginnt mit einem Anstieg

Wandern an der Mosel mit Frühling und Winter – so erlebten wir den Seitensprung Felsen.Fässer.Fachwerk nahe des Moselsteigs in Rheinland-Pfalz. Dass wir sogar einen Schneemann bauen können, hätten wir nicht geglaubt – glaubt ihr auch nicht?
Dann schaut mal nach in diesem Beitrag auf unserem Wanderblog.

komoot mit gpx-Datei

Endlich raus

Ach wie herrlich, endlich ging es mal wieder richtig raus zu einer Wanderung. Claudia durfte aussuchen und entschied sich für einen Seitensprung. Genauer gesagt den Moselsteig Seitensprung- Felsen.Fässer.Fachwerk. Laut Beschreibung 8,7km und wenig Steigung. Für mich nach meinem Bänderriss wohl das Richtige, um wieder zu starten. Wir wollten in Sankt Aldegund starten, einem kleinen Ort an der Mosel. Ein Parkplatz war schnell gefunden und wir konnten wir direkt loswandern.

Die Karte zeigt uns wo es lang geht

Zu Beginn führte uns ein Zuweg durch das schöne, mit vielen Fachwerkhäusern ausgestattete Örtchen.
Danach ging es steil durch die Weinberge nach oben, für mich war es echt anstrengend, nach 5 Wochen erzwungener Pause. Aber die Freude und die Hoffnung auf eine schöne Aussicht trieben mich an. Oben angelangt wurden wir mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Auf dem Anstieg fingen wir an uns auszuziehen (von wegen Seitensprung ;-)
Die Sonne schien so schön warm, dass wir kurzärmelig wandern konnten.

Es beginnt mit einem Anstieg
Schmale Pfade

Wir genossen den Weitblick, dann ging es weiter. Durch herrliche buchsbaumbewachsene Wege. Eigentlich waren es nur Pfade, wir mussten sehr aufpassen. Solche Pfade kannten wir schon von unserer Wanderung am Buchsbaumweg Müden (Link: unser YouTube Video davon) bei Treis-Karden. Immer wieder kamen wir an Stellen, die uns herrliche Aussichten boten.

Trittsicher sollte man sein
Claudia genießt die Aussicht
Winter, oder was?

Und dann kam der Wald und mit dem Wald der Winter. Überraschung! Hier lag Schnee und natürlich war es kalt, also zogen wir uns wieder an. Ein paar Bilder vom Schnee und weiter ging es, wir sollten noch öfter diesen Jahreszeitenwechsel erleben. Immer mal wieder war es total schneefrei und dann liefen wir über Wege, die verschneit waren. Sogar einen Schneemann konnten wir bauen, ok, es war ein Schneemännchen.

Juchhu wir haben einen Schneemann gebaut – der erste in diesem Winter

Der Rückweg ging über einige schöne Aussichtspunkte, leider hatte sich die Sonne versteckt.

Aussicht genießen auf einer Sinnesbank

Über leicht verschneite Wege ging es immer weiter nach unten bis wir den Sankt Aldegund wieder erreichten. Noch einmal bestaunten wir die Fachwerkhäuser und wanderten bis zu dem Parkplatz, auf dem unser Auto auf uns wartete.
Ich habe die Wanderung genossen, es war so schön mal wieder zu wandern und die Natur zu genießen. Mein Fuß hat zwar ein wenig geschmerzt aber die Freude, endlich mal wieder zu wandern, konnte er nicht trüben.

Baum frisst Schild
Fazit

Ein schöner abwechslungsreicher Weg, mit herrlichen Aussichten. Es wechseln sich Pfade mit breiteren Wald- und Wiesenwegen ab. Bestimmt ist es hier im späteren Frühling und Sommer auch sehr schön, wenn sämtliche Tiere wach sind und die Pflanzen wieder grünen und blühen.

Bewertung

Schwierigkeit: 2,5 (Trittsicherheit ist Voraussetzung)
Wetterabhängigkeit: 2 (bei Schnee und Eis nicht zu empfehlen, Wanderschuhen empfohlen)
Kindertauglichkeit: 2 (keine besonderen Fähigkeiten erforderlich, Trittsicherheit erforderlich, nicht für Kinderwagen geeignet)
welche Fitness ist nötig: 2 (nicht sehr anstrengend)
Zeitintensität:  8,96km, 1:56 Stunden (ohne Pausen)
Einkehrmöglichkeiten: in Sankt Aldegund, unterwegs nicht

 

 

1 Kommentar

  1. Toller Wandertouren, die ihr da immer unternimmt. ich war früher öfters in Hessen mit meinem Papa wandern und es hat echt viel Spaß gemacht. Vielleicht sollten wir das mal wieder machen, um uns beide fit zu halten ;) Toller Beitrag!

    Liebe Grüße,

    Joshua.

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