Wünschelrouten-Event auf dem Moselsteig Teil 1 – Wenn Nebel tanzen

Was kann es Schöneres geben, als das Wandern mit gutem Essen und Trinken zu verbinden? Da wird uns fast ein jeder Wanderer zustimmen, es gehört einfach zusammen. Wer sich bewegt, der muss auch anständig essen.
An der Mosel kannst du das noch mit gutem Wein und sogar Edelbränden verbinden.
Bei dem Wünschelrouten-Event Anfang November durften wir das im Rahmen des Bloggerwanderns 2018 der Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH erleben und in diesem Beitrag lest ihr, wie es uns erging. Wir sagen nur so viel: wir haben uns echt gequält…


Das erste Zusammentreffen

Die 20 Blogger und die Touristiker von der RLP Touristik GmbH, der Sonnigen Untermosel und der Mosellandtouristik trafen an einem eher kühlen Freitag in Hatzenport zusammen.
Unser Hinweg gestaltete sich schon ereignisreich, denn wir wanderten mit Heike von Heikes Heimatwandern und Jürgen von der Wanderwegewelt über den Klettersteig Rabenlay von Löf  hierher. Wir waren also schon mal warm gelaufen.
Unsere erste Station war nun das Weingut Gietzen – die ersten Worte waren freundlich, die Stimmung ebenso.

Und es ging für uns gleich gut los.
Dieses Wünschelrouten-Event der Mosellandtouristik fand dieses Jahr zum ersten Mal statt – und ein jeder konnte sich dafür anmelden.
Insgesamt waren es 24 Wandertouren, teils Halbtages-, teils Tagestouren. Immer wurden sie mit kulinarischen Highlights verbunden.
Für uns wurden die folgenden zwei Touren herausgesucht:
“Wenn die Nebel tanzen … unterwegs auf dem Hatzenporter Laysteig im Spätherbst” und “Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter. Mit Whisky, Wein und Schokolade”

Wenn Nebel tanzen …

Wie schon erwähnt, trafen wir im Weingut Gietzen zusammen. Nach der netten Begrüßung durch Karin Hünerfauth-Brixius von der Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH, Christiane Heinen von der Moselandtouristik und Vanessa Deffner von der Sonnigen Untermosel wurde uns eine köstliche Riesling-Kräutersuppe und ein Teller mit Mosel-Tapas kredenzt.
Dazu gab es natürlich Wein und Traubensaft aus dem Weingut. Richtig lecker…
Nachdem die Einzelheiten geklärt waren, das leckere Essen vertilgt, ging es mit dem Wandern los.
Im Hof trafen wir auf den Dachdecker Arno Perscheid, der für uns Schieferherzen machte. Bewundernswert, wie das Schiefer in Form gebracht wird mit ein paar Hammerschlägen…

Unsere kleine Wünschelrouten-Wanderung “Wenn die Nebel tanzen” startete am Weingut Gietzen mit dem Chef des Hauses, Albrecht Gietzen, der zusätzlich noch Ortsbürgermeister von Hatzenport ist.
Er führt uns an die Katholische Pfarrkirche von Hatzenport St. Johannes und erzählte uns dort eine Menge über den dort befindlichen Kräutergarten, über den Orionbläuling, den es nicht oft gibt – aber hier.

Im weiteren Verlauf wusste Albrecht Gietzen mit noch vielen weiteren interessanten Dingen zu begeistern. Unterwegs gab es dann immer wieder diesen leckeren Wein. Da störte auch der leichte Niesel-Regen überhaupt nicht.
Über den WeinWetterWeg, der unter anderem an die Hatzenporter Wetterstation führt und den Traumpfad Hatzenporter Laysteig wanderten wir an diesem Tag.
Unsere erste Wünschelrouten-Wanderung war nicht lang, aber wir haben sehr viel erfahren über den Weinanbau rund um Hatzenport. Der Winzer Gietzen hat uns alle neugierigen Fragen beantwortet und die Weine unterwegs waren wahrlich lecker.
Eine wunderbare Kombination von Wandern mit Wein und leckerem Essen war das.

Bahnfahren mit der Gästekarte

Nach unserer ersten Wünschelrouten-Wanderung ging es mit der Bahn an der Mosel entlang zurück nach Löf. Dazu hatten wir ein super praktisches Gäste-Ticket. Für die Dauer des Aufenthaltes bekommst du bei bestimmten “Beherbergungsbetrieben” (lustiges Wort oder :-D) ein solches Gäste-Ticket.
Damit kann im gesamten VRM (Verkehrsverbund Rhein-Mosel)-Gebiet kostenfrei der Personennahverkehr (Bus und RB+RB-Züge) genutzt werden.
Das ist natürlich vor allem bei Streckenwanderungen ein großer Vorteil.
Unser Hotel in Löf, das Hotel Lellmann, gehört zu einem solchen Gastgeber – somit hatten wir an diesem Wochenende dieses Ticket zur Verfügung.

Unsere Unterkunft

Wie schon erwähnt, wohnten wir im Hotel Lellmann in Löf. Die Begrüßung am Mittag schon war sehr freundlich.
Und: Wir hatten ein wundervolles Zimmer, die Caesar und Kleopatra Suite. Na, sehr hübsch wars! Mit Badewanne im Zimmer – absolut luxuriös!
Das Hotel in Löf hat insgesamt 60 Gästezimmer auf 5 Etagen zur Verfügung, drei davon sind solche tollen Suiten. Im Hotel gibt es ein Hallenschwimmbad, zwei Saunen und ein Fitness-Bereich. Dafür hatten wir aber leider keine Zeit…

Besuch der Hoheiten

Am Abend genossen wir in der Hotelbar die Gegenwart einer Königin. Weinkönigin Julia aud Kobern-Gondorf berichtete uns sehr viel Interessantes über das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands.
So erfuhren wir zum Beispiel, dass das Anbaugebiet das 5. größte im Land ist und rund 500 Winzer aus den Trauben die edlen Getränke herstellen. Die Besonderheit an der Mosel: die Hälfte der Rebflächen sind Steil- und Hanglagen.
Und: die Moselwinzer sind Riesling-Spezialisten.
Das durften wir im Anschluss noch selbst erkennen, denn ein paar Weine hatten die Hoheiten dabei, und die nett von den Prinzessinnen Nicola und Katrin kredenzten Weine durften wir dann verkosten.
Das war die zweite Weinprobe an diesem Tag, zum Glück auch die letzte :-D
Zum Abschluss genossen wir ein gutes Essen im Restaurant des Hotels.

Neben hübschen Zimmern gibt es hier auch echt leckeres Essen!

Die Nacht im Hotel Lellmann war ruhig, wir schliefen sehr gut. Am nächsten Morgen labten wir uns am großen Frühstücksbuffet und waren gespannt, was uns an diesem Tag erwartete. Geplant war die Wünschelroute “Vom Malt of Kail zum Tempel der Götter. Mit Whisky, Wein und Schokolade.

Was uns da so erwartete, lest ihr im nächsten Bericht.
Es sei so viel verraten: wir trafen mal wieder auf unglaublich tolle Menschen, erhielten interessante Einblicke in die Historie, aßen mal wieder reichlich und gut und tranken Whisky. :-o

Weiterführende Links
Unsere Mitwanderer
Disclaimer

Zu dieser Bloggerwanderung wurden wir von der Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH eingeladen. Dafür bedanken wir uns herzlich! Unsere Berichterstattung erfolgt allerdings frei von Einflüssen und spiegelt unsere Meinung wieder.

4 Kommentare

    • Huhu Jörg, danke für dein Feedback. Wir werden uns die Tage auch durch eure Berichte lesen, aber wie du schon schreibst, erst, wenn unsere fertig sind. Es fehlen noch zwei Tage …
      Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent!
      Claudia

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