Wanderung durchs Bodetal

Dauer: 3:41 Stunden
Länge: 15,9 km
Höhenmeter überwunden: ↗ 160 m ↘ 260 m
Durchschnitt: 4 km/h

Am 31. Juli 2014 entschlossen wir uns, eine Wanderung durch das schöne Bodetal zu machen. Dieses wurde schon 1937 unter Naturschutz gestellt – zu Recht! 2006 wurde das Bodetal sogar in die Liste der 77 ausgezeichneten “Nationalen Geotope” aufgenommen.

Herrliche Aussicht auf Treseburg.
Herrliche Aussicht auf Treseburg

Bei schönstem Sommerwetter starteten wir in Treseburg, von Thale bis dorthin fuhren wir mit dem Bus, weil am Ende der Tour das Auto geparkt war.

Ganz am Beginn der Tour in Treseburg, wo die Luppbode in die Bode mündet, mussten wir erstmal einen Umweg von ca. 3 Kilometern in Kauf nehmen, da die erste Brücke über die Bode gesperrt war.
Ok, da mussten wir gleich zu Beginn einen ordentlichen Anstieg hoch, bevor wir nach ca. 4 Kilometern dann an dem eigentlichen Weg angekommen sind, dem schönen Wanderweg an der Bode.
Wir wandern also bei wunderbarstem Wanderwetter meistens an der rauschenden Bode entlang, haben viele Pausen gemacht, das hatten wir den Kindern versprochen nach unserem etwas verregneten Brockenaufstieg über das Eckerloch. Dort sind wir doch stetig gelaufen, um schnell oben zu sein.

Hier aber haben wir uns Zeit gelassen (Komoot stoppt die Aufzeichnung bei Pausen automatisch, deswegen ist die eigentliche Wanderzeit nicht verlängert), haben viele Pausen gemacht. Das kann man auf dem Wanderweg sehr gut, denn immer wieder begegnen einem Bänke zum Rasten.

Ein Hauch von Toskana
Ein Hauch von Toskana – auch im Bodetal

 

Es bietet sich einem ein wirklich wunderbares Fleckchen von Deutschland, teilweise steile steinige Passagen wechseln sich ab mit ruhigen Wegen an der Bode.

Für Kinder ist diese Wanderung sehr empfehlenswert, es wird einfach nicht langweilig. Mit dem Bodetalführer kann man an vielen Stellen etwas über die Bode und ihre Umgebung erfahren, über die Menschen, die hier arbeiteten – ein geologischer Wanderlehrpfad befindet sich ebenfalls auf diesem Weg.

An der Teufelsbrücke, der wohl bekanntesten Brücke über die Bode haben wir ein paar sehr witzige Fotos gemacht, da hat jeder einmal den Teufel raushängen lassen 😀
Weiter ging es dann schnurstracks zum Gasthaus Königsruhe an der Jungfernbrücke. Diese dürfen einer Sage nach nur Jungfrauen überqueren, sonst stürzt diese Steinbrücke ein.
Gut, bei einem kühlen Bier überdachten wir diese Sage einmal, entschieden uns dann, die Brücke einfach zu betreten und es zu versuchen, sie zu überqueren. Bei den Kindern stürzte sie nicht ein und auch wir kamen gut auf der anderen Seite an.

Wir liefen die letzten 3 Kilometer bis nach Thale, wo wir von einer wahnsinnigen Hitze erwartet wurden. Das hatten wir wir an der Bode gar nicht richtig gemerkt, denn wir liefen fast nur im Schatten.

In Thale haben wir den Nachmittag noch gut mit vielfältigen Eindrücken verbracht, die Kinder konnten in dem kleinen Freizeitpark ein paar Fahrgeschäfte fahren, wir hatten zum Glück zwei Gutscheine bekommen beim Essen, denn jedes einzelne Gefährt will bezahlt werden. Das kann gewiss teuer werden.

Insgesamt war es ein toller Tag mit einer Pflichtwanderung im Harz, weil einfach wunderschön.

Bewertung (1-5)

Schwierigkeit: 2 (noch leicht)
Wetterabhängigkeit: 1 (nicht wetterabhängig)
Kindertauglichkeit: 5 (für Kinder empfohlen)
welche Fitness ist nötig: 3 (Ausdauer vonnöten)
Zeitintensität: 4,5 (mit Kindern höher und wegen der vielen Info-Tafeln und den Erklärungen im Bodetalführer)
Einkehrmöglichkeiten: 3 (nur relativ am Ende der Tour und in Thale, unterwegs nicht)

Gesamtbewertung: Super Tour mit Kindern, informativ mit dem Bodetalführer und den Info-Tafeln), landschaftlich sehr imposant und reizvoll

(Quelle zu den Fakten: Wikipedia)

 

 

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