Marathon rund um den Donnersberg 30 Kilometer

Blick auf den Donnersberg

Am 06.05 war es soweit, wir hatten uns für einen Wandermarathon angemeldet. Er fand in der Pfalz rund um den schönen Donnersberg statt.
Claudia wollte die 42 Kilometer laufen, ich hatte mir für dieses Mal 30 Kilometer vorgenommen.

Claudia und Jörg auf dem Weg zu 42 Kilometer

Pünktlich trafen wir in Steinbach am Donnersberg ein, nachdem wir das Auto am ausgwiesenen  Parkplatz abgestellt hatten, liefen wir durch den kleinen Ort zur Anmeldung. Diese war aufgeteilt in die verschiedenen Kilometer die man wandern wollte. Claudia begab sich in die Reihe mit den 42 Kilometer und ich reihte mich bei den 30 Kilometer Wanderern ein, ich war schnell angemeldet.
Es lagen Äpfel und Schokoriegel für uns Wanderer da, ich versorgte mich damit nun wartete ich bis auch Claudia an der Reihe war um ihre Anmeldung abzuschließen. Hier entdeckten wir Jörg von outdoorsüchtig.de. Als auch Claudia an der Anmeldung fertig war, gesellten wir uns zu Jörg und lernten uns erst mal kennen. Als auch er die Anmeldung hinter sich hatte, liefen wir los.

Ein schwarzer Pfeil auf gelbem Grund zeigte uns wo es lang ging. Auf unseren Streckenplänen sahen wir, dass wir die ersten 12 Kilometer zusammen gehen konnten, das freute uns, gab es doch so viel zu erzählen.

Herrliche Aussichten

Es ging immer mal wieder etwas nach oben aber noch sehr moderat.  Stellenweise war der Weg so schmal das wir nur hintereinander gehen konnten.
Die erste Stempelstelle befand sich an der “Weißen Grube”, diese Grube ist sehr interessant. Hier könnt ihr auf eine Zeitreise durch die Erdgeschichte gehen. Wer sich, wie ich, für Steine und die Geschichte interessiert, ist hier richtig.
Dafür hatten wir heute keine Zeit, aber das können wir nachholen. Für uns hieß es weiter in Richtung Donnersberg.

Die Kupferberghütte war unsere zweite Stempelstelle, hier verweilten wir etwas länger und genossen die herrliche Aussicht.

Aussicht von der Kupferberghütte aus

 

Nach 12 Kilometer hieß es Abschied nehmen, naja nicht für lange 🙂 Claudia und Jörg begaben sich auf den Weg, um die 42 Kilometer hinter sich zu bringen. Mein Weg für die 32 Kilomter führte direkt zum Falkensteiner Hof, nachdem ich mir meinen Stempel abgeholt hatte, stärkte ich mich einem Fitness Schokoriegel, trank etwas, und begab mich auf den Weg nach Marienthal  leicht bergab.

Eine herrliche Gegend empfing mich, schöne Wiesen und Aussichten. An der Marienthaler Hütte war wieder eine Stempelstelle, ich holte mir meinen Stempel und begab mich auf den Anstieg, denn der kam jetzt. Am Fuß des Berges stärkte ich mich noch mal mit einem kleinen Riegel und nahm einen Schluck Wasser aus meiner Flasche. Vielleicht schaffe ich mir doch mal so einen Beutel für den Rucksack an, denn ich trinke zu wenig.

Ok, nun dann mal los, der Donnersberg hat es in sich. Ich mag diesen Berg. Mit 687m ist er der höchste Berg der Pfalz. Über schmale Pfade ging es nach oben, über breite Wege hinweg. Dann war es geschafft, der Königsstuhl lag vor mir oder besser erhob sich. Heute ließ ich ihn liegen, denn dort oben war ich bei diversen Spaziergängen schon. Nun ging es eben zum nächsten Stempelpunkt am Waldhaus. Hier gönnte ich mir nach diesem Aufstieg eine längere Pause, und schickte Claudia ein Bild vom erfolgreichen Aufstieg. Nach einer Banane und ein paar Schluck aus der Flasche ging ich weiter.

Nach dem Aufstieg, war etwas anstrengend 😉

Ach nun wird’s gemütlich….dachte ich. Nach dem Waldhaus führte der Weg am Ludwigsturm vorbei, er hat eine Höhe von 27 m. Von diesem 1864/65 erbauten Turm hat man eine herrliche Aussicht. Beim nächsten Besuch werde ich auch mal wieder dort hoch gehen.

Na es ging nun bergab, vorbei an etlichen Skulpturen des keltischen Skulpturenweges, die Erste stand direkt am Ludwigsturm weitere folgten auf dem Weg.

Es war so schön so alleine durch den Wald zu wandern, diese Route war so wunderbar abwechslungsreich. Wald, kleine Bäche, Laubbäume, Tannen; Wiesen und auch Schilf säumten den Weg. Ich genoss es. Sah hier einen Schmetterling, den ich natürlich mitnehmen musste.

Dort ein Schild das auf einen Felsen hinwies. Manch einer wird diesen Marathon auf Zeit wandern, ich kann das nicht. Zuviel lenkt mich immer wieder ab und ich muss die Schönheiten der Natur genießen. Na und dann gibt’s hier auch noch Fische im Wald 🙂

Fische im Wald, auch ein Bestandteil des Skulpturenweges

Eine Kreuzung, ein Schild mit dem Hinweis das es nach Steinbach geht, dem Ziel. Ach nun hab ich es gleich geschafft, ich fühlte mich motiviert.

Doch nun kam’s: noch einmal ging es bergauf. Und zwar noch einmal heftig, öfter blieb ich stehen um die schöne Gegend in mich aufzunehmen 😉 (und ein bisschen Luft zu holen).
Dieser Anstieg hatte es noch mal in sich, nicht nur für mich wie ich später von anderen Wanderern erfuhr. Dann war es soweit, ich hatte das Ziel erreicht, ich freute mich und begab mich zur letzten Stempelstelle. Hier bekam ich nun meine Urkunde. Ich gönnte mir ein alkoholfreies Weizen und wartete.

Claudia und Jörg waren noch unterwegs. Jörg kam als Erster und wir unterhielten uns noch eine Weile, dann verabschiedete er sich und fuhr. Nun wartete ich wieder alleine, aber naja so alleine war ich nicht. Es entwickelten sich schöne Gespräche mit anderen Wanderern. Dann war es soweit, Claudia hatte es geschafft, sie hatte das Ziel erreicht. Wir tranken noch etwas und freuten uns das wir Beide gut im Ziel ankamen

 

 

 

 

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