Unsere TOP 10 Tipps für einen erfolgreichen Wandermarathon

Du möchtest einen Wandermarathon gehen und möchtest dich optimal vorbereiten? Wir werden dir hier aus unserer Erfahrung heraus einige wertvoll Tipps mit auf den Weg geben.

Auch wir haben einmal ganz frisch angefangen, solchen langen Strecken in Angriff zu nehmen. Nach dem ersten Mal hatte ich, Claudia, uinglaubliche Blasen an den Füßen. Aus unseren Fehlern kannst du profitieren. Lies dir unsere Tipps durch, wir hoffen, sie helfen dir bei deinem Start in die längeren Strecken.

Unsere 10 Tipps für dich
  1. Denk an deine Unterlagen für den Marathon

    Du bekommst nach deiner Anmeldung deine Unterlagen. Diese musst du je nach Anbieter ausdrucken – oder, was natürlich noch umweltschoneneder ist, Ticket auf dem Smartphone mitbringen.

  2. Bist du trainiert?

    Du solltest vorher mindestens die Hälfte am Stück gegangen sein und das nahe vor dem Marathon. Vieles ist bei langen Wanderungen Kopfsache. Es wird dir, gerade wenn du zum ersten Mal einen Marathon gehst, irgendwann mal nicht so gut gehen. Dann versuche dich abzulenken mit Gesprächen, denke an deine Versorgung und hör auf deinen Körper.

  3. Vor der Wanderung

    Ein gutes, gehaltvolles Frühstück hilft uns sehr, gut in den Wandermarathon zu starten. Natürlich sollte der Bauch nicht überfüllt sein. Iss, was dir gut tut. Müsli und Vollkornbrot sind natürlich tolle Energielieferanten, aber wenn du immer weiße Brötchen isst, dann musst du dich nicht verbiegen.

  4. Deine Kleidung

    Je nach Wetter ist da natürlich etwas anderes am Körper angesagt. Im Winter ist der Zwiebellook am empfehlenswertesten. Wenn es dir dann zu warm wird, kannst du nach und nach eine wärmende Schicht ausziehen.
    Im Sommer ist das natürlich sehr viel einfacher. Kurze Wanderhose, Sport-BH (natürlich nur bei den Damen) und ein Top oder T-Shirt.

    – Am Fuß

    Gut eingelaufene Schuhe zusammen mit Wandersocken (doppellagig oder andere Wandersocken) sind das A und O bei einer langen Wanderung.
    Es reicht nicht, wenn die Schuhe ein paar Mal kurz getragen wurden. Sie sollten bei einigen Wanderungen beschwerdefrei getragen worden sein. Wenn du schon vorher weißt, dass es eine Stelle am Fuß gibt, die dir Probleme machen könnte, dann versorge sie doch einfach schon vor der Wanderung mit einem Blasenpflaster.

    – Denke an eine Kopfbedeckung
    Ob Sommer oder Winter, die Kopfbedeckung ist wichtig. Im Sommer schützt dich eine Base-Cap vor zu viel direkter Sonneneinstrahlung. Vor allem auf Strecken, die auf offener Fläche verlaufen, ist das von Vorteil. Im Winter gibt es die Beanie-Träger, die Kapuzen-Träger oder die Nichts-(auf-dem-Kopf)Träger. Auch dünne Buffs können zu einer Kappe umfunktioniert werden. Wir gehen nicht mehr ohne aus dem Haus.

    – Regenbekleidung
    Schau dir vorher den Wetterbericht an und wenn es ungewiss ist, dann nimm lieber eine dünne Regenjacke mit. So groß sind die heutzutage nicht mehr, sie haben immer noch Platz im Rucksack. Einen Regenschirm können wir empfehlen, wenn keine Stöcke genutzt werden. Beides geht nicht…

  5. Ein passender Rucksack

    – Ein Wanderrucksack mit gut eingestellten Schultergurten und im idealen Fall einem Hüft- und Brustgurt. Der Inhalt bei uns: ein Trinksystem, wir nutzen gern eines, das wir auf handelsübliche PET-Flaschen aufdrehen können. Aber auch eine Trinkblase ist prima. Wir haben immer, egal, ob es Verpflegung unterwegs gibt, etwas zu essen dabei. Das können zum Beispiel Müsliriegel, Bananen, belegte Brote oder andere Kleingkeiten sein. Trockene Kleidung haben wir ebenfalls meistens dabei. Funktionsshirts sind leicht, ein BH und Wechselstrümpfe.

    Notgroschen
    Für den Notfall haben wir immer ein wenig Geld dabei. Man weiß ja nie…

    – Stirnlampe
    Wenn  absehbar ist, dass es abends wird, ehe du zurückkehrst, dann nimm eine Stirnlampe mit. Oft wird dir das auch schon vom Veranstalter mitgeteilt, wenn die Ankunftszeit im Bereich der Dunkelheit liegt. In den dunkleren Monaten (Oktober bis April) ist es wahrscheinlich, dass es nicht die ganze Zeit hell ist.

  6. Denk an deine Medikamente

    Ob Diabetes oder Asthma, jede chronische Krankheit benötigt Medikamente. Pass auf, dass du immer welche dabei hast. Gerade beim Belastungs-Asthma ist es sehr wichtig, die Bedarfsmedikation dabei zu haben. Die Anstrengung darf nicht unterschätzt werden. Auch haben wir immer Schmerzmittel und Blasenpflaster in unserem 1. Hilfe Päckchen. Ein solches kannst du günstig erwerben – und es ist immer gut, mal ein Pflaster oder eine Binde dabei zu haben.
    Hilf anderen Wanderern mit Pflastern oder anderen Hilfsmitteln aus, irgendwann benötigst du vielleicht mal Hilfe…

  7. Habe Smartphone und/oder GPS-Gerät dabei

    Ohne Smartphone gehen wir nicht. Und ohne Akku-Pack auch nicht. Wir machen viele Fotos, nutzen unsere Outdoor-App komoot und haben manchmal auch die gpx-Dateien vorher eingespeist.
    Das ist natürlich auch bei einem GPS-Gerät von Nutzen. Ersatz-Batterien sollten hier auch dabei sein.

  8. Nutze Trekking-Stöcke

    Je nach Gelände sind Trekking-Stöcke sehr von Vorteil. Wenn die Strecke viele Anstiege und Abstiege zu bieten hat, entlasten sie deine Gelenke und den Rücken sehr. Sie sollten natürlich korrekt eingestellt sein, dazu lest ihr bald mehr bei uns in einem seperaten Beitrag.

  9. Während der Wanderung

    – Höre auf deinen Körper!
    Es nutzt niemandem etwas, wenn du hinterher kaputt bist. Beachte Zeichen von Blasenbildung an den Füßen und nutze Blasenpflaster, wenn sich Druck- oder Reibestellen ergeben.

    – Wenn du etwas im Schuh hast, und sei es auch nur eine kleine Tannennadel, mache sie direkt raus. Daraus können böse Druckstellen werden, die sehr schmerzhaft sind.

    – No Go: Knieschmerzen oder ähnliches. Es gibt Schmerzen, die zu ertragen sind, Dazu gehören für uns Schmerzen wegen Blasen oder auch Muskelschmerzen. Was nicht geht, sind Schmerzen in den Gelenken wie in den Knien. Anita kann davon ein Lied singen – und sie musste schon mal sagen: ich kann nicht mehr weiter. Das ist keine Schwäche, sondern stark, zu erkennen, dass es sinnlos ist. Da nutzen dann auch keine Schmerzmittel mehr. Höre in dich hinein!

    – Iss, bevor der Hunger richtig groß wird. Ja, es gibt Menschen, die benötigen nicht viel unterwegs. Bei uns ist das anders. Anita mit dem Diabetes muss essen, wenn sie etwas merkt – und ich muss eh immer viel essen und trinken.
    – Mache gerade am Anfang auch mal Pausen. Die haben uns geholfen, mit der langen Strecke klar zu kommen. Mittlerweile brauchen wir keine langen Pausen mehr.

  10. Nach der Wanderung

    – Setze dich nicht direkt hinter das Steuer und fahr los, vor allem, wenn du die Belastung noch nicht gewohnt bist. Erhole dich ein wenig. Gönne dir erstmal eine Pause.

    – Daheim oder im Hotel/Pension nimm ein Bad oder eine schöne warme Dusche. Auch ein Gang in die Sauna ist für die Muskulatur sehr gut.
    Nach meinem ersten Marathon konnte ich 3 Tage kaum laufen, weil ich so starken Muskelkater hatte. Seitdem allerdings nie wieder. Vielleicht müssen sich die Muskeln daran gewöhnen, solche Belastungen durchzustehen?
Hast du noch Fragen?

Das waren unsere Tipps für dich, für deinen ersten Wandermarathon. Wir wünschen dir gutes Gelingen! Hast du noch Fragen? Schreib uns gern an, wir versuchen sie zu beantworten.

Extremwanderungs-Übersicht

Wenn du nun Lust hast, dich auch mal an einem Wandermarathon auszuprobieren, dann schau in unserer großen Extremwanderungs-Übersicht vorbei. Dort findest du Wandermarathon, 24h-Wanderungen und 100km-Märsche des aktuellen und des nächsten Jahres.

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