Zehn Top-Tipps für deine aktive Auszeit im Albtal

Klosterruine Frauenalb
Wunderbare Farben

[Werbung] Im Oktober besuchten wir auf Einladung von Albtal Plus e.V. die Region um Ettlingen und durften neben dem Albtal.Abenteuer.Track eine ganze Reihe mehr erleben. In diesem Beitrag zeigen wir euch, was im Albtal noch so möglich ist.
Eine aktive Zeit haben wir verbracht, aber auch eine leckere.

Das Albtal

Das Albtal liegt im Nordschwarzwald, der namensgebende Fluss, die Alb, ist etwa 50km lang und fließt nach dem Albtal bei Karlsruhe in den Rhein.
Orte in diesem Tal sind: Bad Herrenalb, Dobel, Karlsbad, Waldbronn, Straubenhardt, Marxzell, Ettlingen.
In diesem Tal ist vieles möglich, so wurde es uns als das Erlebnis.Tal, das Genießer.Tal und das Kultur.Tal vorgestellt. Einiges davon haben wir erlebt, lest weiter.
Zehn Tipps für deine aktive Auszeit haben wir hier zusammengestellt.

1. Die Orte erkunden, Beispiel Ettlingen

Ein Stadtrundgang durch Ettlingen ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Mit der historischen Altstadt und ihrer über 2000 Jahre alten Geschichte, hat Ettlingen Einiges zu bieten.
Im Schloss finden jeden Sommer die Schlossfestspiele statt, aber auch Musik, Tanz, Theater und Ausstellungen gibt es hier im Albtal.
Das Kultur.Tal – es heißt also nicht umsonst so..
Auch als wir durch den Apothekergarten streiften, wurde das klar. Wir entdeckten in der Mitte den Ettlinger Kelch. Seit 1988 steht er hier, er wurde zur Landesgartenschau errichtet.
Auf rund 400qm sind im Apothekergarten etwa 200 Heilkräuter zu finden. Diese sind speziell angeordnet und jeweils einer bestimmten Körperregion zugehörig. Sehr beeindruckend.
In Ettlingen gibt es eine ganze Menge an Brunnen und Wasserspielen. Allein diese alle zu entdecken ist tagesfüllend…
Weitere Informationen:

2. Mountainbiken im Albtal

Etwas Action gefällig? Dann schaut euch doch mal die Strommasten-Downhill (SMDH) Strecke an.
Zusammen mit dem MTB-Club Karlsruhe e.V. durfte ich mich daran versuchen – und es hat mir großartig gefallen.
Was mich dabei beindruckt hat: der MTB-Club Karlsruhe e.V. hat ein klares Ziel, den Mountainbikesport bekannter zu machen, ihn an die Jugend heranzutragen.
Aber da ist immer diese Diskrepanz zwichen zum Beispiel den Förstern und den Bikern. Und hier erzählten mir Mirjam Hüttner (Öffentlichkeitsarbeit) und Holger Fenske (1. Vorsitzender MTB-Club Karlsruhe), dass sie sehr darauf bedacht sind, dass es ein Miteinander ist.
Wenn es etwas zu tun gibt im Wald, an den Strecken oder auch davon entfernt – sie sind da und helfen mit Manpower!
Ist es nicht genau das, was wir brauchen? Ein Miteinander.
Die Initiative Trailcenter Albtal wurde ins Leben gerufen, welche sich für die Erschaffung legaler Trailstrecken im Albtal bemüht. Der SMHD ist die erste legale Strecke der Region.
Und den Trail sollte ich heute kennenlernen.
Mirjam und Holger holten mich am Hotel ab, brachten mir ein WAHNSINNS-Bike mit, voll gefedert mit Hebel zum Senken und Hochstellen des Sattels und noch anderen Raffinessen.

Wir fuhren durch Ettlingen, der breitere Lenker machte es mir erstmal etwas schwerer, aber daran gewöhnte ich mich schnell.
Und dann ging es erstmal anständig bergauf. Auf Wunsch von mir machten wir zwei Pausen – es ist schon eine etwas andere Muskelpartie, die da Höchstleistung bringen muss. (also bei mir :-D )
Holger und Mirjam hatten unterwegs noch genug Luft, um mir viele interessante Dinge zu erzählen. Ich konnte nicht mehr reden…
Oben angelangt sahen wir erstmal ein Wildschwein-Gehege und dann hatten wir eine wunderschöne Aussicht an der Einfahrt zum Strommasten-Downhill. Diesen fuhren wir gemeinsam hinunter – den ersten Teil. Alles andere wäre für mich nicht machbar gewesen. Holger und Mirjam hatten immer ein wachsames Auge auf mich, auch bei der anschließenden Abfahrt durch die Käthenklamm. Irgendwann dachte ich, dass meine Augen die Schnelligkeit gar nicht mehr fassen können – es ist wirklich gewöhnungsbedürftig, so schnell zu sein, vor allem für uns Wanderer ;-)
Tolle Eindrücke habe ich mitgenommen, und ich verstehe nun die Mountainbiker auch anders als vorher.
Es ist ihr großes Hobby, und hier im Albtal wird versucht, im Einklang mit Forst und Tourismus zu sein, das gefällt uns richtig gut.

Danke Mirjam und Holger für ein paar sehr spannende Stunden!

Weitere Informationen:

3. Mit dem Segway das Albtal erkunden

Anita und Frank schauten sich an diesem Tag die Segways an. Mit City-Seg aus Karlsruhe durften sie gemeinsam mit Julia Strickfaden von der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. und den beiden Mitarbeitern das Albtal fahrend erkunden und hatten sehr viel Freude.
Zur Auswahl standen Segways und Scrooser, das sind die Elektro-Roller mit den dicken Reifen. Anita und auch Frank entschieden sich für ein Segway – und los ging es.
Zuerst galt es, die Gefährte kennenzulernen. Wie starte ich, wie bremse ich, wie lenke ich?
Alles etwas anders, aber wenn man den Dreh raus hat, geht es wie von allein.
Von Ettlingen aus fuhren sie bis Waldbronn, machten einen Ausflug in den wunderschönen Kurpark. Es ging über asphaltierte Wege und die Fahrt mit den Segways war entspannend. Aber man sollte trotzdem konzentriert auf ihnen bleiben, immerhin ist man ein Verkehrsteilnehmer.
Schutzausrüstung (Helm) ist erforderlich, die bringen die Tour-Führer mit, es ist auch grundsätzlich ein Tour-Führer mit dabei.
Nach einem kleinen Abstecher zur Albtal-Therme ging es wieder zurück nach Ettlingen. Mit City-Seg Karlsruhe sind natürlich noch viel ausgiebigere Touren möglich. Entweder man stellt sich diese zusammen oder bucht eine der Vorschläge, die ihr auf der Webseite findet.
Alle hatten sehr viel Spaß und schwärmten von dem Ausflug mit den Segways.
Weitere Informationen:

4. Wellness pur im Erbprinz

Das Hotel Erbprinz durften wir näher betrachten – und waren echt begeistert von dem Angebot für Körper und Geist. Bodo Skudlawski führte uns nebst Ehefrau Ramona durch das traditionelle 5-Sterne-Superior Luxus-Hotel, welches ein umfangreiches Angebot für seine Gäste bereit hält.
Es gibt zum Beispiel einen sehr stimmungsvollen Indoor-Pool mit Blick auf den Kamin, ein Fitness-Studio, einen Spa-Bereich und eine Sauna-Landschaft.
Darin befinden sich  4 verschiedene Saunen: eine finnische Sauna, eine Kräutersauna, ein Dampfbad und ein Rotharium.
Am liebsten wären wir eigentlich gleich da geblieben.
Es sah alles sehr einladend aus, geschmackvoll eingerichtet und gut riechend… wow.
Auch die Schönheit kommt hier nicht zu kurz, im Beauty-Bereich werden Massagen, Maniküre, Pediküre und viele weitere Behandlungen angeboten.
Weitere Informationen:

Foto 3-5 mit freundlicher Genehmigung Hotel Erbprinz Ettlingen.

5. Die Feinen Adressen im Albtal

In der Vereinigung Feine Adressen im Albtal“ haben sich Gastronomen, Hoteliers und Feinkost-Produzenten zusammengefunden, die die Besten in ihrem Bereich sind.
Sie wollen das Albtal zu einem „Wohlfühlrort“ machen und das mit ihrer Leidenschaft für ihre Produkte unterstreichen.
Insgesamt sind derzeit 16 Anbieter dabei – drei haben wir während unseres Aufenthaltes besucht, von denen lest ihr nun ein paar Eindrücke.
Wir durften im Hotel Restaurant Erbprinz in Ettlingen ein 5-Gänge-Menü der besonderen Art erleben.
Der Erbprinz ist wie eine kleine Stadt, heimelich, obwohl groß – aber die vielen voneinander abgetrennten Bereiche laden zum Verweilen ein.
Es gibt hier auch nicht nur einfach ein Restaurant. Nein.
Es stehen zur Auswahl: die Weinstube Sibylla in den über 220 Jahre alten Gaststuben des Stammhauses; die Green-Horse-Bar und Davidoff-Lounge, wo es am offenen Kamin Cocktails, Drinks und edelste Zigarren gibt; ein Café, in dem selbsthergestellte kleine Köstlichkeiten gibt und das Restaurant Erbprinz.
Ein Zitat von der Webseite:

Unser Restaurant Erbprinz bietet Platz für 30 Gourmets. Im Restaurant Erbprinz genießen Sie das ganz große kulinarische Erlebnis. Auf der Speisekarte finden sich zwei Menüs, das Menü Degustation in fünf Gängen und das Menü Tradition in sieben Gängen. Eine À-la-carte Auswahl ergänzt die Karte.
 
Die Küche von Ralph Knebel wird mit einem Stern im Guide Michelin und 15 Punkten im Gault Millau gewürdigt. Im Sommer steht Ihnen unsere schöne Terrasse zur Verfügung. 

Und in diesem nahmen wir unser Menü ein!
Jeder einzelne Gang wurde von Sommelier Bruno Craveiro zelebriert, und es war extrem lecker! Dazu wurde zu jedem Gang ein passendes Getränk serviert und als allererstes duftren wir Sake verkosten. Wow.
Neben den 5 Gängen gab es noch den ein oder anderen Gruß aus der Küche – wir waren im Anschluss richtig satt.

Am nächsten Abend waren wir „Vogel Hausbräu Ettlingen“ zu Gast. Zu dem Zeitpunkt war dort Oktoberfest, wir hatten gute musikalische Unterhaltung von der Q-Stall-Partyband. Da kam richtig Stimmung auf.
Das Bier, das es hier gibt, wird in Ettlingen gebraut, schmeckte wirklich hervorragend und auch das Essen enttäuschte uns nicht.

Eine nächste Feine Adresse ist der Landgasthof König von Preussen in Marxzell. Hier durften wir ein eizigartiges Picknick genießen, das es so normal nicht gibt.
Wir nahmen es im Konvent der Klosterruine ein und fühlten uns soooo gut. Im „König von Preussen“ kann wunderbar gespeist werden, das wissen vermutlich viele Menschen, denn als wir dort waren, war es gut besucht.
Unser Picknick war ein Frühstück von der Karte im Gasthof, sehr abwechslungsreich und richtig lecker.

Weitere Informationen:

6. Heilende Wasser in der Albtherme Waldbronn

Die Albtherme Waldbronn ist ein Gesundheits- und Freizeitzentrum und beherbergt auch hochwirksame Therapieeinrichtungen.
Die Thermalheilquellen (das Wasser kommt aus etwa 400 Meter Tiefe), die Saunalandschaft (mit Finnischen Saunen, Warmluftsaunen mit Lichttherapie, Aroma-Dampfbäder, Infrarotkabine, Kneippbecken, Wärmebank und Fußwärmbecken und vieles mehr) und die Massagen tun der Seele und dem Körper einfach gut. Auch in der Totes-Meer-Salzgrotte soll es sich vorzüglich entspannen lassen.
Wir waren selber leider nicht dort, werden uns aber bei einem weiteren Besuch von der Albtherme einen eigenen Eindruck machen und euch darüber berichten. Die Meinung derer , die wir fragten, war sehr positiv…
Weitere Informationen:

7. Zurück zur Ursprünglichkeit mit waldwärts

Über waldwärts haben wir euch schon in unserem ersten Beitrag zum Albtal berichetet. Sie kochten für uns an der Hirschwinkelhütte leckere Speisen, brannten Mandeln und ließen uns nach unserer Wanderung auf dem Albtal.Abenteuer.Track die Mägen wieder füllen.
Aber mit waldwärts sind noch ganz andere Dingen möglich. Sie gehen mit dir – sofern du denn willst – zurück zur Ursprünglichkeit. Vom Klettern am Fels über die handwerkliche Arbeit am und mit dem Lagerfeuer, Orientierung da draßen, Survivalkurse bis hin zu einem Workshop mit der analogen Kameratechnik, die Jungs von waldwärts haben tolle Ideen.
Was wir cool finden: das Thema 24h-Wanderung finden wir auch auf ihrer Seite, das ist natürlich sehr interessant… ;-)
Weitere Informationen:

8. Geo-Erlebnisse für alle

Los mit Hammer und Schutzausrüstung, um unterwegs Steine zu bearbeiten?
Mit Erlebnis Südwest ist das möglich.
Wir sind mit Dr. Andreas Megerle in Marxzell verabredet gewesen. Am Bahnhof empfing er uns mit einem Dudelsack-Ständchen.
Vom Bahnhof ging es zur Klosterruine Frauenalb.
Andreas Megerle erklärte uns ganz genau, welche Steine in diesem beeindruckenden Bau wann genutzt wurden und warum. Sehr spannend war das.
Aber damit nicht genug, wir wanderten auf dem Klostersteig bis zum Metzlinschwander Hof und unterwegs trafen wir auf allerhand interessantes Gestein, das uns Andreas Megerle zeigte. Zum Teil durften wir Steine behauen, das hat vor allem Anita sehr viel Spaß gemacht.
Wir haben sehr viel erfahren von der Geschichte des Albtals, über die Buntsandsteine und Dolomite im Nordschwarzwald und über den Bau der Gebäude damals…
Eine echt empfehlenswerte Veranstaltung, die sowohl im Nordschwarzwald, als auch im Südschwarzwald durchgeführt werden kann.
Weitere Informationen:

9. Wandernd das Albtal entdecken

Das Wandern wird hier im Albtal sehr groß geschrieben. Nicht nur den Albtal.Abenteuer.Track gibt es zu entdecken. Es gibt das Albtal.Wandervergnügen und die Albtal.Erlebnispfade, aber auch verschiedene Fernwanderwege laufen durchs Albtal, so zum Beispiel der Westweg. Dieser gehört seit 2008 zu den Qualitätswegen „Wanderbares Deutschland“ und durchstreift das Albtal.
Einige tolle Anstiege musst du bewältigen, wenn die aber geschafft sind, erwarten den Wanderer tolle Aussichten.
Weitere Informationen zum Wandern im Albtal:

10. Mobilität im Albtal

Das hat uns ausgesprochen gut gefallen!
Es gibt eine Bahnstrecke durch das Albtal und in regelmäßigen Abständen fährt die S-Bahn-Linie S1 (am Wochenenede etwa stündlich, außer nachts, in der Woche öfter). Außerdem fährt die S11 zwischen Ettlingen und Karlsbad-Ittersbach.
Also bei Streckenwanderungen hast du immer die Möglichkeit, mit dem Zug wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Ein unglaublicher Vorteil für eine Wanderregion!
Weitere Informationen:

Hotelempfehlung

Genächtigt und gefrühstückt haben wir im Stadthotel Engel in Ettlingen. Unser Zimmer war geschmackvoll eingerichtet, am Kopfende des Bettes fanden wir die Silhuette der Stadt. Im ganzen Hotel waren diese Silhuetten zu finden, ein toller Wiedererkennungswert.
Eine Besonderheit: das Frühstück. Hier wird aktiv auf Müllvermeidung geachtet, Vieles wird frisch hergestellt. Müsliriegel, Obstsalat, Bircher Müsli, Karotten-Kuchen – es blieb kein Wunsch offen. Wie oft ärgern wir uns an einem prall gefüllten Frühstücksbuffet über den vielen Abfall, den wir produzieren mit den kleinen Verpackungseinheiten… Hier hatten wir nichts zu beanstanden und konnten einfach drauf los genießen.

Der kleine Sauna-Bereich im Dachgeschoss würde uns auch bei einem längeren Aufenthalt sehr froh machen!
Erwähnenswert auch: es gibt im Keller neben der Tiefgarage einen Raum für Fahrräder, abschließbar und einen Raum für die Schuhe. Das erinnert etwas an eine Alpenhütte – aber passt doch wunderbar auch nach Ettlingen. Radfahrer, generell Aktiv-Utrlauber sind sehr gern zu Gast in diesem Hotel. Wir wissen warum…
Aktuell verfügt das Stadthotel Engel über 89 Zimmer und3 Tagungsräumen.
Die neuen Pächter haben sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen, sie sind voller Pläne, wie sie das Stadthotel Engel noch schöner gestalten wollen.
Dafür drücken wir die Daumen und danken für den schönen Aufenthalt.
Weitere Informationen:

Das waren sie, unsere top Tipps für eine aktive Auszeit im Albtal.
Diese Zusammenstellung ist natürlich nicht vollständig, es gibt noch Vieles mehr, was du im Albtal machen kannst. Ob Golfen, Geocachen, Reiten, Nordic Walking, Klettern, eine Fahrt mit dem Historischen Albtal Dampfzug oder oder oder…
Fahr hin und überzeug dich selbst von der Vielfalt in diesem sympathischen Albtal. Wir haben unsere Zeit dort sehr genossen und freuen uns nun auf deine Eindrücke.

Unsere Mitwanderer und ihre Beiträge
Disclaimer

Zu dieser Reise wurden wir von Albtal Plus e.V. eingeladen. 
Wir bedanken uns dafür herzlich! Die Kooperation mit dem Veranstalter beeinflusst unsere Sicht auf die Dinge allerdings nicht und wir geben hier ausschließlich und ehrlich unsere Beobachtungen wieder.

3 Kommentare

  1. wow!! Die Bilder sprechen ja wirklich für sich!!
    Danke für die tollen und ausführlichen Tipps.
    Ich habe direkt wieder Lust auf Abenteuer und Urlaub.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*