Geocaching

Was ist Geocaching?

Wer das übrigens nicht weiß und das Hobby nicht betreibt, wird gern als Muggel bezeichnet, ein Unwissender!

Kurz gesagt: es ist eine High-Tech-Schatzsuche in der freien Natur. Sogenannte "Dosen" suchen, finden, sich in ein Logbuch eintragen und seinen Fund im Internet veröffentlichen. Die Größe der zu findenden Caches variiert, es gibt Mini-Caches, sogenannte Makros, da passt außer einem Schnipsel Logbuch nichts rein. Es gibt aber auch Riesige. Wir haben schon Munitionskisten, große Figuren im Wald oder speziell präparierte Stromkästen gefunden. Darin ist natürlich auch Platz für allerhand Tausch-Figuren. Grad den Kindern gefällt das natürlich auch sehr.
Gespielt wird es mit GPS-Empängern, es gibt verschiedene Arten, die GPS-Geräte, aber auch mit den modernen Smartphones kannst du mit bestimmmten Apps Caches suchen. Mittlerweile gibt es Millionen Geocaches all over the world.

Der "Hauptveranstalter" ist Groundspeak mit Sitz in Seattle.

Geschichte:

Die GPS-Satelliten wurden primär von den USA nur militärisch genutzt. Normalos konnten die Daten der Satelliten nicht nutzen, da die Genauigkeit künstlich verfälscht war.
Seit Mai 2000 wurden die künstlichen Fehler abgeschaltet - somit konnten alle die genauen GPS-Positionsdaten nutzen.
Am 3. Mai 2000 versteckte Dave Ulmer eine erste "Dose". Er veröffentichte die Daten und ein paar Infos mehr in einer Newsgroup - das Geocaching war erfunden.
Weitere Dosen wurden versteckt.
Am 8. Mai 2000 wurde von Mike Teague eine erste Webseite erstellt, wo die Versteckorte bekanntgegeben wurden. Noch heute kann diese Seite dank der Wayback-Machine gesehen werden: Die erste Geocaching-Webseite
Seit dem 30. Mai 2000 stand fest: das heißt Geocaching. Matt Stum hatte die Idee, und sie war super.
Jeremy Irish baute die Webseite geocaching.com auf und nach eniger Zeit und einigem Streit gab es auch die Bezahl-Version.
Heute sind wir froh über diese Möglichkeit, zu oft werden Caches, die ohne Premium-Status erstellt werden zerstört. Es gibt eben nicht nur Freunde des Hobbys. Und 30 Euro im Jahr sind erschwinglich.

Geocachen waren wir auch
Geocachen waren wir auch

Es gibt auch noch andere Plattformen, wo Caches gelistet sind, zum Beispiel opencaching.de.

Eine besondere Form der Geocaches sind die Events. Mittlerweile existieren Mega- und Giga-Events, da es immer mehr Cacher gibt. Wir sind gern auf diesen Veranstaltungen, andere Cacher treffen, Travelbugs discovern, Geocoins bestaunen...

Geldianer, Anita, ich, Signal
Geldianer, Anita, ich, Signal

 

Cache-Arten (die Wichtigsten)

Traditional Cache:
Das sind die in der Welt auffindbaren "Dosen", die Koordinaten und Besonderheiten stehen im Listing. Verschiedene Größen und tolle Locations (zum Beispiel Lost Places oder vermuggelte Gebiete) machen diese Cache-Art sehr interessant.

Mystery-Caches: (Rätsel-Caches)
Es müssen, um die Koordinaten herauszufinden, mehr oder weniger knifflige Fragen beantwortet werden. Es gibt Cache-Behälter, die gefunden werden müssen.

Multi-Caches: Diese Art besteht aus mehreren Stationen. Bei der esten Station bekommst du Infos, wie es weiter geht. Es gibt Cache-Behälter.

Event-Cache: Hierbei gibt es auch ein Listing, allerdings musst du nichts suchen, sondern gehst zu einem Event, das mehr oder weniger groß ausfallen kann. Mittlerweile gehr es bis hin zum Giga-Event, welches mehr als 5000 Menschen besucht wird. Dabei gilt als teilgenommen, wer das Event auch im Internet loggt. Es gibt keinen Cache-Behälter, sehr wohl aber ein Logbuch, welches man signieren muss.

Cito-Events: Cachern wird manchmal nachgesagt, dass sie nicht pfelgsam mit der Natur umgehen - hiermit wollen wir zeigen, dass wir es doch tun! Cito =Cache-in-Trash-out. Also eine Putzaktion. Es gibt keinen Cache-Behälter.

Lab-Caches:

Earth-Cache: Die machen wir soooo gern! Hierbei musst du Fragen beantworten, die im Listing gestellt werden. Sie handeln von einer bestimmten geologischen Besonderheit in einem Gebiet. Man muss also da gewesen sein und Info-Tafeln studieren, um die Lösung zu finden. Meist wird zum Loggen noch ein Foto vor enem markanten Punkt gewünscht (ist aber kein Muss). Es gibt keinen Cache-Behälter.
Cachen bildet!

Wherigo:  (Where I go) Ein GPS-basiertes Abenteuer. Du lädtst dir die Cartridge auf das Wherigo-fähige Gerät (moderne Smartphones können das) und diese leitet dich durch ein Gebiet. Es können Cache-Behälter integriert sein, es geht aber auch virtuell.

Letterbox:

Von diesen gibt es keine Neuen mehr, alte sind aber noch logbar:

Webcam-Cache: Einfache Sache: eine Webcam existiert irgendwo, du bist mit auf dem Bild - als Beweis schickst du genau das Foto als Log-Eintrag. Ein Cache ohne Cache-Behälter.

Virtueller Cache: Das Auffinden eines ganz besonderen Ortes wird hier erwartet. Es gibt verschiedene Log-Bedingung, ein Foto, eine Frage zum Ort oder ähnliches. Es gibt bei diesen Caches keinen Cache-Behälter.

 

 

 

 

 

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