Die Natur als Therapeut

Es gibt Tage im Leben, da muss man einfach mal ein bisschen Wind um die Nase haben, den Kopf frei bekommen, die Gedanken treiben lassen, die Augen ablenken von anstrengenden Dingen und die Ohren beruhigen.
Schnapp dir das Fahrrad oder die Walking-Stöcke oder fahr einfach mit dem Auto mal in einen Feldweg, steig aus – und genieße die Natur. Nur ein paar Minuten. Die sind eigentlich fast jeden Tag da und wollen genutzt werden…

Genau das tat ich dann mal. Der Kopf war missgestimmt und wollte genau heute mal ein paar Minuten etwas anderes sehen, als Haus und Garten, Arbeit und Laptop, Wäsche und Unkraut…

Einen asphaltierten Feldweg später stand ich inmitten von gelben Gewächsen. In den letzten Tagen ist der Raps so dermaßen gewachsen – und es wurde kaum beachtet von mir. Wisst ihr, wie schön so eine Rapsblüte von nahem ist? Ich zeige es euch.

Die Schönheit der Rapsblüte - wer kennt sie schon...
Die Schönheit der Rapsblüte – wer kennt sie schon…

Schön oder?

Nicht nur der Raps war da. Nein, auch andere gelbe Blüten. Sie säumten mir den Weg und ich fühlte mich recht wohl hier.

Es war friedlich, Insekten umschwirrten die Blüten, Vögel flogen über meinem Kopf und der Wind ließ die Blüten sanft schaukeln.

Der Löwenzahn säumte den Weg, wunderschön.
Der Löwenzahn säumte den Weg, wunderschön.

Es war nur ein kurzer Augenblick im Gegensatz zu den Wanderungen, die oft über Stunden dauern. Aber es tat unwahrscheinlich gut. Niemand sprach mit mir, ich war ganz allein in meinem Kopf 🙂

Ein Rapsfeld - ohne ein Windrad am Horizont, bin ich wirklich im Hunsrück?
Ein Rapsfeld – ohne ein Windrad am Horizont, bin ich wirklich im Hunsrück?

Schon am Morgen machte ich nach dem Kinder-in-die-Schule-fahren einen kleinen Abstecher an einen schönen Platz. Kastellaun hat eine Stelle, kennengelernt durch einen Geocache 😉 , die sucht ihresgleichen und ist wie gemacht zum Seele baumeln lassen: die Hohe Buch. Hier kann man wunderbar über die Stadt schauen und sich auch noch gemütlich ablegen. Unsere Instagram-Freunde sahen da heute Morgen schon ein Bild aus dieser Reihe:

Blick über Kastellaun am Morgen - Hohe Buch
Blick über Kastellaun am Morgen – Hohe Buch

Warum tun wir das nicht einfach mal öfter und nehmen uns kleine Auszeiten, die Zeit ist da, wenn wir ehrlich sind. Wir müssen uns nur trauen, sie uns zu nehmen 🙂

Heute Abend dann, nachdem die Kinder im Bett waren, sah ich mir die Raps-Bilder an und nahm mir wiederum ein paar Minuten, um Folgendes zu tun:

Kleine Spielerei, die gut tut 🙂

Morgen werden wir wieder versuchen, uns eine kleine Auszeit zu nehmen. Es tut gut. Versucht es auch mal und wenn ihr mögt und berichtet uns davon.

Was habt ihr für kurze Auszeit-Ziele?
Nehmt ihr euch die Zeit?

 

Mit diesem Artikel nehmen wir an einer Blogparade vom Wellness-Bummler teil. Dort geht es zwar ums Wandern und warum dieses glücklich macht, aber in diesem kurzen Artikel beschreiben wir eigentlich genau das im Kleinen – die Natur tut uns gut.
Der dazugehörige Artikel: http://wellness-bummler.de/bloggerwandern-blasen-an-den-fuessen-machen-gluecklich/
Schaut euch dort mal um, da snd unzählige tolle Berichte zu dem Thema: „Macht Wandern glücklich?“

 

2 Kommentare

  1. Morgens in aller Frühe bin ich schon das erste Mal mit meinem Vierbeiner draußen. Das ist die schönste Zeit, weil es noch ganz still ist in den Straßen. Jeden Morgen entdecke ich die Fortschritte, die die Natur macht.
    Mittags geht es auf eine rd. 45 Minuten Runde durch einen kleinen Park und abends noch einmal. Das sind Auszeiten, die mein Kopf braucht 🙂

    LG Elke

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